SAX'N HOP
SAXual moments
Josephine P. Band
ISP
FUNKY DEVILZ
SAX MACHINE
 

INSTANT SOUNDTRACK PROJECT


Das „Instant Soundtracking Project“, kurz „ISP“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die frühen Bildvisionen unseres Jahrhunderts mittels einer modernen Musikperformance zu einem hochaktuellen Spiegel unserer Zeit werden zu lassen.

Ironische Verfremdungen werden dabei kontrastiert mit romantischer Hingabe. Lässig virtuos spielt das ISP mit einer Vielzahl von musikalischen Stilen und entführt in die assoziative Welt der Filmbilder. ISP bildet die Brücke zwischen visueller Wahrnehmung und emotionalem Inhalt der Bilder.

Instant soundtracking bedeutet für die drei Musiker: Spontane Reaktion auf die Bilder - der Musiker ist in der gleichen Situation und in der gleichen Spannung wie der Zuschauer. Freiheit und Struktur durchdringen sich dabei permanent. Es werden Freiräume für spielerische Elemente und spontane Reaktionen gelassen und gleichzeitig permanent Strukturen geschaffen: Einmal etablierte Leitmotive werden konsequent im Film weitergeführt und lassen so eine Komposition entstehen. Aus der Stille werden unterschiedlichste Klangfarben entwickelt - vom meditativen Holzflötensolo bis zu bombastischen Opernklängen, vom Techno- und Hip Hop- Groove zu barocken Kadenzen. Vom Windhauch eines Saxophons bis zu extatischen Explosionen der Samplesounds und perkussiven Clustern.




I S P   trat auf:

- in New York: u.a. Knitting Factory, Birdland, Danny Kay Playhouse

- in Washington: Union Station

- Jazzfestival Rottweil und Worms

- Horizonte-Festival Waldshut

- 3 Premieren auf dem Zelt-Musik-Festival Freiburg

- Badischer Kultursommer Emmendingen

- diverse Kinos, Jazzclubs und städtische Kulturveranstaltungen

- in Firmen und Werkshallen (u.a. Mercedes /New York City)

- Jazzfestival Herrenberg

 

Die Filme

METROPOLIS
Stummfilm von Fritz Lang, 1927

- ein Unternehmen der Superlative: 40.000 Komparsen - 5 000 m Film - 10 Mio. Goldmark - Premierenplatz 80 Goldmark.
„Wenn wir die plastische Photogenie der Story vorziehen, wird Metropolis uns als das herrlichste Bilderbuch begeistern. Eine begeisternde Symphonie der Bewegung! Durch ein Wunder verwandeln Physik und Chemie sich in Rhythmik. Kein einziger statischer Moment!“ Luis Bunuel, 1927

Metropolis ist mehr als Kino - Metropolis ist visueller Rhythmus.

 

 

THE PHANTOM OF THE OPERA
von Lon Chaney, 1925

Das Phantom - eine entstellte Gestalt, die im Labyrinth der Pariser Opéra umherschleicht und die Geschicke einer bildschönen Protegée lenkt. Mit diesem Stummfilm gelang Lon Chaney, dem „Mann mit den 1000 Gesichtern“, der internationale Durchbruch, und der Roman von Gaston Lerouxs (1911) erwarb den Rang anderer großer Klassiker (Dracula, Frankenstein ...). Die Szene, in der Chaney die Maske abstreift, zählt zu den größten Momenten der Filmgeschichte (das damalige Publikum fiel reihenweise in Ohnmacht!). Für alle, die Andrew Lloyd Webbers Musicalfassung kennen, ist dieser Film ein Muß, da es das Musical ohne ihn wohl nicht gäbe.

 

CITY LIGHTS und MODERN TIMES
1931 und 1936 von Charlie Chaplin

sind 2 Filmklassiker, die das große Thema unseres Jahrhunderts auf eine grotesk-charmant-humorvolle Weise zur Darstellung bringen: Rationalisierung, Mechanisierung und die daraus resultierenden Mensch-Technik-Probleme, bei denen der Mensch zum Werkzeug und Versuchsobjekt verkommt. Der Traum vom besseren Leben als Hoffnung bleibt. Bei Chaplins Fil-men purzelt die Inspiration für die Kommentierung durch die Musik fast automatisch aus den „stummen Szenen“.

 

 

 

 

 

CD

ISP live: ZMF- Freiburg, Knitting Factory - New York, Waldsee-Freiburg, (Sommer ´98)

Hörprobe: Geburt eines Roboters als MP3-Download

 

Musiker:


Werner Englert

Saxophon, Flöte, Stimme


JOHANNES MÖSSINGER

Piano, Keyboards, Trompete, Vocals

Freischaffender Jazzpianist, Studien bei Prof. Knieper (MHS Karlsruhe, klassische Musik), Swiss Jazz School (Bern) und Roberto di Glora (München). Als Profimusiker arbeitet er sowohl in vielen Jazzformationen - vom Duo bis zur Bigband. Viele CD-Einspielungen mit seinem "NEW YORK TRIO", das immer wieder mit Topmusikern aus USA und anderen Teilen der Welt besetzt ist (u.a. Joe Lovano ts). Zusätzlich zur Konzerttätigkeit ist er als Komponist aktiv.



RO KUIJPERS

Percussion, Drum, Soundobjects, Vocalpercussion

Ro stammt aus Amsterdam /NL und ist seit 1976 professioneller Percussionist. Er arbeitete von 1976 bis 1981 in USA, mit Jango Edwards & in Jazzbands. In Europa & Lateinamerika spielte er vor allem in Salsa-bands. Gastmusiker und Komponist für Bühnenmusik undBallette (u.a. „Gilgamesh“, „La Strada“) im Freiburger Stadttheater.




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